Wie eine Reise nach Kambodscha das Leben dreier jugendlicher Modeblogger verändert



Anfang des Jahres sorgten Medienberichte über ein ungewöhnliches Experiment in den sozialen Netzwerken für Furore. Drei jugendliche Modeblogger fuhren mit einem Team der norwegischen Tageszeitung "Aftenposten" nach Kombadscha, um hinter die Kulissen der Modeindustrie zu schauen. Sie wollten hautnah erleben, wie die Kleider hergestellt werden, über die sie in ihren Blogs perfekt gestyled und in Hochglanz berichten. Dazu übernahmen sie eine Schicht in einer typischen kambodschanischen Näherei, erhielten den üblichen Tageslohn und versuchten damit zumindest für einen Tag über die Runden zu kommen.
Enstanden ist ein Film, der tief berührt und dem Schicksal hunderttausender Menschen, die von der Modeindustrie ausgebeutet werden, ein Gesicht gibt. Vor einigen Wochen wurde die Reportage unter dem Titel Hungerlohn für hippe Mode in gekürzter Fassung im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
Und zumindest Anniken and Frida hat das Thema auch nach dem Ende des Projekts nicht losgelassen. Sie wollen weitermachen und nach Kambodscha zurückzukehren.



Im ersten Teil ihrer Sweatshop-Reportage wurden vor allem die herrschenden Missstände aufgezeigt. Jetzt suchen die Jugendlichen Antworten auf die große Frage, was sich ändern muss, damit die breite Masse der TextilarbeiterInnen endlich einen fairen, existenzsichernden Lohn erhält.

Wenn du die Ausbeutungspraxis der Modeindustrie auch nicht mehr länger unterstützen möchtest, dann installier dir das WeGreen Shopping Add-on und finde auf zalando, OTTO und Co faire und umweltgerechte Mode.