glore - globally responsible fashion

Unser neuer Partnershop glore steht für globally responsible fashion und bietet hochwertige Produkte, die im Einklang mit Mensch und Natur hergestellt werden. Darunter verstehen sie den Respekt vor den Menschen, die sie produzieren und die Rücksicht auf die Natur, die die Rohstoffe liefert. Deshalb führt glore ausschließlich Marken, die fair gehandelte und ökologisch nachhaltige Mode mit ethischen Anspruch bieten.

Diesem Grundsatz entspricht die komplette Wertschöpfungskette der Produkte von glore. Und reicht damit vom Anbau der Rohstoffe bis zur Weiter- und Endverarbeitung. Grüne und nachhaltig produzierte Mode ist für glore keine PR- und Marketingstrategie, sondern ein transparentes Gesamtkonzept.

Um diesen Standard zu sichern, achtet glore bei der Auswahl der Produkte und Marken auf die Zertifizierung durch das internationale Siegel GOTS, das den ökologischen Anbau der Rohstoffe sowie eine umweltschonende und schadstofffreie Weiterverarbeitung der Textilien kontrolliert.
Zudem garantieren Siegel wie die Fair Wear Foundation und Fairtrade Sozialstandards der Produktionen und gewährleisten somit Transparenz für glore und unsere Kunden.

Q: Wie kam es zu der Geschäftsidee von glore? Gab es ein Schlüsselerlebnis?

A: Ein Schlüsselerlebnis gab es nicht, aber bis heute gibt es täglich das gleiche Schlüsselerlebnis, das uns antreibt. Es sind die ständigen Berichte über die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und die extreme Umweltzerstörung, die diese Industrie verursacht. glore sollte von Anfang an ein Gegenentwurf dazu sein.

Q: Wodurch zeichnet sich glore im Gegensatz zu herkömmlichen Online Shopping Portalen aus?

A: Wir wollen einen anderen Weg gehen. Weg von Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung hin zu hohen Sozialstandards und nachhaltiger Produktion. Zudem möchten wir das Image der grünen oder fairen Mode erneuern. Die Szene wird immer noch mit Birkenstock und Jutetaschen assoziiert, aber die letzten Jahre hat sich die grüne und faire Mode extrem weiter entwickelt. Die grüne Mode 2.0 setzt auch im Design und im Modeanspruch neue Maßstäbe.


Q: Denkt Ihr Nachhaltigkeit ist ein „Trend“ der sich auf lange Sicht durchsetzen kann? Und was muss geschehen, damit bewusstes Einkaufsverhalten tatsächlich in der Mitte der Gesellschaft ankommt?

A: Das ökologische Bewusstsein der Konsumenten ist kein neuer Trend. Es ist vielmehr eine konstant wachsende Überzeugung, die sich nicht mehr nur auf eine Bewegung reduziert. Dadurch entscheidend verändert hat sich der Anspruch der Kunden an ein Produkt. Es muss die Faktoren Qualität, Stil und Nachhaltigkeit gleichermaßen erfüllen. Mit unserem Angebot für trendinteressierte, stil- und modebewusste Frauen und Männer vereint glore genau diese Faktoren. Deshalb fokussieren wir uns auf Marken, die sich durch stilsicheres Design sowie Qualität auszeichnen und dabei unseren und dem ökologischen und ethischen Anspruch unserer Kunden entsprechen.

Q: Wie verhaltet Ihr Euch nachhaltig im Unternehmen? 

A: Natürlich sind wir bei ethischen Banken, versenden CO2 neutral oder beziehen Ökostrom. Wir achten bei unseren Mitarbeiterinnen auf einen nachhaltigen Lebensstil und das sie die Idee hinter glore teilen. 

Du möchtest sehen, was das Sortiment von glore zu bieten hat? Dann schau hier.
Viel Spaß beim modisch umweltbewussten Shoppen mit wegreen.

Be green in any colour you like.

Surf the Summer - Green & Fair!

"I think when a surfer becomes a surfer, it's almost like an obligation to be an environmentalist at the same time"

Diese Aussage stammt von niemand Geringerem als Kelly Slater, US-amerikanischer Profi-Surfer und 11-facher Weltmeister der ASP (Association of Surfing Professionals). Gleichzeitig jedoch ist Kelly Slater das millionenschwere Gesicht der Marke Quicksilver, dem Weltmarktführer im Bereich Surf- und Skate-Mode. Neben weiteren Brettsport-Marken wie Billabong, Rip Curl und O'Neill ist auch Quicksilver nicht grade für eine transparente Berichterstattung hinsichtlich ihrer umweltschonenden oder gar fairen Produktionsbedingungen bekannt. Das Nachhaltigkeitsportal Rank a Brand bewertet Quiksilver, Rip Curl und O'Neill sogar mit einem E, der tiefstmöglichen Bewertungsstufe, Billabong mit einem D. Auch wir können Quicksilver nur eine tiefgelbe 3,5 verleihen.

Alternativen gibt es – doch erst einmal gilt es dem Sog der Werbeindustrie zu entkommen. Und das ist, zugegeben, gar nicht so einfach. Gerade wenn Markengiganten mit Sonne, Wind und Wellen, braungebrannten Models und der Zeit deines Lebens werben. Denn die scheint man zu erleben, kaum dass man im neuen Hoodie, das neue Board unter dem Arm an irgendeinem Strand steht oder mit cooler Sonnenbrille auf der Nase und dem neusten Longboard unter den Füßen durch die City cruist.

Gerade der Surfsport hat sich in den letzten Jahren zu einem regelrechten Hype entwickelt. Ursprünglich kommt die Kunst auf Brettern durch die Wellen zu gleiten aus Hawaii und gelangte in den 1950er-Jahren aus den USA nach Deutschland. Laut der Zeitschrift Welt, surfen heutzutage rund 50.000 Deutsche. Die meisten im Urlaub, einige jedoch auch regelmäßiger. Für die einen ist es der Nervenkitzel, für die anderen ein Lebensgefühl und „Chiller-Image“ - eines ist es jedoch ganz sicher: ein riesengroßer, boomender Wirtschaftszweig.

Wir mischen die Brettsport-Szene heute mal ein bisschen auf, denn es gibt Alternativen und so können auch wir ein kleines bisschen zu einer nachhaltigen "Coolness" beitragen. Mit Firefly Solar Ltd oder Santa Cruz bist Du auf jeden Fall auf der grünen Seite. Sportlich, lässig und fair startest Du auch mit diesem Hoodie, dem Board und dieser Sonnenbrille in den Sommer.

In diesem Sinne - Hang loose!

Unterstütze WeGreen beim BattleHack Berlin


Den Developer Guide findet ihr hier.

Nach unserem 3. Platz beim About You Hackathon vor 3 Tagen wollen wir erneut aufs Siegertreppchen. Schon dieses Wochenende vom 21. - 22. Juni findet die Veranstaltung BattleHack in Berlin unter dem Motto "Become the Ultimate Hacker for Good". Das Motto ist "Create an app that helps solve a local problem", da passen wir mit unserer neuen, noch geheimen WeGreen App sehr gut dazu. Neben vielen Goodies erhält das beste Team in Berlin die Chance auf den Hauptgewinn von 100.000 $. Auch jetzt suchen wir wieder Entwickler (diesmal Schwerpunkt Mobile) die das WeGreen Team unterstützen wollen.

Der BattleHack Wettbewerb wird von PayPal und vielen weiteren Sponsoren veranstaltet und findet in verschiedenen Städten weltweit statt.  Die Gewinner jeder Stadt hat nehmen im November am Finale teil, auf denen es noch mehr Goodies und die Chance auf den Hauptgewinn gibt. Euch erwartet eine gut organisierte Veranstaltung in internationaler Atmosphäre. Mehr als 200 Entwickler haben sich angemeldet!

Unser Team sucht wieder Entwickler, die sich Mobile Apps auskennen. Solltet Ihr nicht aus Berlin kommen, zahlen wir euch das Zugticket und haben auch schon Übernachtungsmöglichkeiten für euch organisiert. Meldet euch so schnell wie möglich bei uns, wenn ihr als Mobile Developer mitkommen möchtet: webmaster@wegreen.de oder 01578 1877443!

Mehr Infos zum BattleHack
https://2014.battlehack.org/berlin

najoba präsentiert Natur- und vegane Kosmetik

"Eine breite Palette an Naturkosmetik und vegane Kosmetik, die Deine Haut mit reichhaltigen natürlichen Pflegestoffen bereichert.
Genau das macht das Sortiment unseres neuen Partnershops najoba aus. Hochwirksame und vor allem natürliche Pflege für Körper und Geist stehen dabei stets im Mittelpunkt. Dies wird durch bekannte Siegel wie BDIH, NaTrue oder ECOCERT unterstrichen.

Bei seinem breiten und umfangreichen Sortiment an Naturkosmetikprodukten setzt najoba.de auf bekannte Evergreens und echte Kultprodukte: Primavera, Kneipp, Weleda oder lavera stehen neben Trendmarken wie Cowshed, Mádara, Oceanwell oder Burt´s Bees. Diese außergewöhnliche Auswahl wird liebevoll und umfassend vorgestellt und mit vielen nützlichen Hintergrundinformationen zu den Herstellern, den wertvollen Inhaltsstoffen und deren kraftvoller Wirkung hinterlegt. Ob hocheffektive Gesichtscremes, straffende Anti-Aging-Serien, vegane Beauty-Helden oder silikonfreie Shampoos - es gibt für jedes Bedürfnis das passende Pflegeprodukt.

Das Beste: Ein geschultes Support-Team steht rund um die Uhr zur Verfügung und hat stets ein offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden. Zusätzlich informiert ein wöchentlicher Beauty-Newsletter über aktuelle Trends und Themen aus der Welt der Naturkosmetik und stellt innovative Produktneuheiten ausführlich vor.

najoba liebt die Natur und möchte sie schützen. Aus diesem Grund verschickt unser Partnershop Deine Pakete innerhalb Deutschlands ausschließlich CO²-neutral über DHL Green! Ab einem Warenwert von 29 Euro ist die Bestellung versandkostenfrei. 
Viel Spaß beim grünen Shoppen mit najoba auf wegreen.de!

Sportartikel in der Kritik - doch es gibt nachhaltige Alternativen zu Adidas

Zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft verbreitete sich mal wieder ein Skandal der Textilindustrie in den Medien. Greenpeace veröffentlichte eine Studie, der zufolge die großen Marken in der Sportindustrie weiterhin unter miserablen Bedingungen produzieren lassen. Gleichzeitig wiesen Forscher Giftbestandteile in der Kleidung nach. Adidas reagierte mit einem Fahrplan

Immer wieder dringen Schreckensmeldungen aus der Textil- und Sportartikelindustrie an die Öffentlichkeit: Brände, einstürzende Fabrikgebäude, miserable Löhne und Arbeitsbedingungen, Gifte in Produkten. Seit Jahren bemängeln Kritiker diese Missstände. Ohne großen Erfolg.
Der Greenpeace-Studie zufolge, enthalten viele der Artikel von großen Herstellermarken giftge Inhaltsstoffe mit schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit. Während kein direkter Schaden von den getesteten T-Shirts, Schuhen und WM-Bällen für die Konsumenten ausginge, würden die Giftstoffe jedoch ungehindert in die direkte Umwelt der Herstellungsländer abgegeben.
Jetzt, kurz vor der Fußballweltmeisterschaft, hat Adidas nach Protesten von Greenpeace eingelenkt. 
Das Unternehmen verspricht, bis 2020 alle Produkte ohne perfluorierte Chemikalien (PFC) herzustellen. Diese bauen sich in der Umwelt nur schwer ab und stehen unter anderem in Verdacht, das Hormonsystem und die Fortpflanzung von Menschen und Tieren negativ zu beeinflussen. Zudem will Adidas bis Ende 2014 die Abwasserdaten von 99 Prozent der Lieferanten in China veröffentlichen, bis Mitte 2016 mindestens 80 Prozent der Abwasserdaten weltweit. Außerdem kündigt das Unternehmen mehr Transparenz über die Produktionsbedingungen an. Ein wichtiger Schritt für die viel kritisierte Industrie – aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Nach wie vor werden die meisten Sportartikel unter problematischen Bedingungen hergestellt. In vielen Produkten befinden sich giftige Substanzen. Doch Verbraucher können Einfluss nehmen. Denn es gibt sie: Sportartikelfirmen, die nachhaltiger und umweltfreundlicher produzieren. Und bei WeGreen sind sie ganz leicht zu finden.

Andere Global Player der Branche lassen solches Engagement bislang vermissen. Doch das Beispiel zeigt: Langsam aber sicher setzt ein Umdenken ein. Bei Unternehmen, aber auch bei Konsumenten. Immer mehr Menschen möchten nachhaltiger und umweltverträglicher einkaufen. Wie aber solche Produkte finden, ohne aufwändig zu recherchieren oder zahlreiche Läden abzuklappern? Vielen Konsumenten ist das zu mühsam. Auch Siegel und Zertifikate bieten häufig keine Hilfe. Ihre Zahl ist inzwischen kaum mehr zu überschauen. Und wer weiß schon, wofür ein Siegel genau steht und wie glaubwürdig es ist? WeGreen weiß es, sammelt die Informationen und vergibt die Ampel mit Note.

Grüne Alternativen sind zum Beispiel ein Fußball von Ethletic oder Gepa und Sportschuhe von Mizuno, die von WeGreen mit einer grünen Ampel gekennzeichnet sind. Fußballschuhe und Bälle von Adidas schneiden bei WeGreen deutlich schlechter ab. Mizuno, das japanische Unternehmen ist hierzulande bislang kaum bekannt – produziert aber hochqualitative Sportartikel, die nicht teurer sind als die etablierte Konkurrenz, dafür aber nachhaltiger hergestellt. 
 
Es gibt sie also - nachhaltige und günstigere Alternativen zu herkömmlichen Produkten. Jetzt kann die WM wirklich kommen.

UPDATE About you: Unser Developer Guide

WeGreen will am kommenden Wochenende auf dem Hackathon von About you beweisen, dass sich Mode, Style und Nachhaltigkeit perfekt ergänzen. Damit ihr wisst was wir dort für euch bauen, haben wir eine kleine Präsentation vorbereitet.

Solltet ihr darauf hin Lust bekommen mit unserem Team von Christian Boettcher und Stefan Hanke mit zu machen, freuen wir uns sehr. Wir haben noch ein Zugticket zu vergeben und wie ihr wisst, könnt ihr auch Geld und Tickets gewinnen. Dazu hier mehrMeldet euch so schnell wie möglich bei uns, wenn ihr als Programmierer oder Frontend Developer mitkommen möchtet. 




Die neue Instant Rating API von WeGreen ermöglicht das einfache Bewerten von Produkten. Einfach Name, Beschreibung, Hersteller und Produktkategorie des Produkts angeben und die API bewertet, welche WeGreen Nachhaltigkeitsampel wir vergeben würden.




Das About Green Widget ist die erste Stufe der Implementation und zeigt bei allen grünen Produkten die grüne WeGreen Nachhaltigkeitsampel.




Im nächsten Schritt implementieren wir About Green App im App Bereich von About you (das ist ein Zungenbrecher, wenn man das ausspricht!). Sicher werden wir am Wochenende nicht über die Implementation eines Prototypen hinauskommen. So könnte das ganze aussehen.





Auch wenn es vielleicht nicht ganz so spannend ist. Hier eine kleine Auflistung der Arbeitsschritte ;)



Du hast Lust bekommen mitzumachen? Dann schreibt uns eine Mail an webmaster@wegreen.de oder greift zum Telefon 015781877443.

Gewinne mit WeGreen 2.000 Euro beim About You Hackathon







WeGreen will auf dem Hackathon am 14. und 15. Juni von About you beweisen, dass sich Mode, Style und Nachhaltigkeit perfekt ergänzen. Gemeinsam mit Dir wollen wir eine "About you Green" App entwickeln, die dem About you Kunden darauf hinweist, dass ein Produkt fair und ökologisch ist. Du programmierst zusammen mit unserem CTO Christian an zwei Tagen in Hamburg eine About you Inpage App, welche die About you API und die neue WeGreen Instant Rating API miteinander verbindet.

About You ist ein Open Commerce Projekt der Otto Group. Durch die Nutzung von offenen Datenschnittstellen kann im Prinzip jeder das Projekt um neue Funktionen ergänzen.

Melde dich so schnell wie möglich bei uns, wenn du Lust hast bis zu 2.000 Euro und code.talks 2014 Tickets zu gewinnen. Auch wenn wir nicht auf den ersten 3 Plätzen landen, trägt WeGreen für Dich die Kosten für Anreise und Abreise. Die Übernachtung in Hamburg organisieren wir mit dir zusammen. Eine Teilnahme lohnt sich also in jedem Fall.

Du kennst einen Programmierer der Interesse haben könnte? Dann teile diesen Post und erhalte eine kleine WeGreen Überraschung für jeden vermittelten Programmierer. Schreib uns eine Nachricht an webmaster@wegreen.de oder kontaktiere uns unter 01578 / 1877443, wenn du mit dabei sein willst oder Fragen hast.  

Mehr Infos zum About you Hackathon:
http://www.amiando.com/BYHFZSR.html

Kaffee - Öko und Fair - was steckt dahinter?

Kaffee ist für einige ein morgendlicher Fit- und Wachmacher, für andere ist er mit seinem unverwechselbaren Aroma ein reines Genussmittel.
Man trifft sich "zum Kaffeetrinken" und ganz gleich, ob es der schicke aufgeschäumte Latte Macchiato, der Espresso oder die klassische Kanne Kaffee zwischen den Kuchentellern ist: Das schwarze Getränk verbindet und schafft einen angenehmen Rahmen für Gespräche. Rund 150 Liter trinkt der Deutsche durchschnittlich im Jahr. Nach Erdöl ist er das zweitwichtigste Handelsgut, was sich auch in der Entwicklung des Weltrohkaffeeverbrauchs bemerkbar macht. Während Mitte des 20. Jahrhunderts der Verbrauch bei 36 Millionen Sack lag, waren es 50 Jahre später schon 104 Millionen Sack.
Kaffee wird aufgrund der klimatischen Anforderungen in den regenreichen Höhenlagen der Tropen und Subtropen angebaut, wie in Brasilien, Vietnam, Indonesien, Kolumbien, Indien, Mexiko und Guatemala. Es gibt rund 60 verschiedene Kaffeesorten, doch die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Arabica und Robusta. Kaffee Arabica ist qualitativ die Spitzensorte, denn durch ein langsames Wachsen und längere Reifezeit entfalten sich die Inhaltsstoffe langsamer, was zu einem ausgeprägteren Aroma führt. Zudem enthält er weniger Koffein und feinere Säuren als der Robusta womit er im Geschmack auch milder ist. Durch die lange Reifezeit ist der Ertrag jedoch geringer und der Preis natürlich höher, als der Kaffee Robusta. Er ist im Vergleich zum Arabica nicht so "empfindlich", gedeiht auch in tiefer liegenden Regionen bei wärmeren Temperaturen. Durch den deutlich höheren Koffeinanteil und den starken Säuregehalt ist er geschmacklich bitterer und raurer. 

Fairtrade-Kaffee 

Nach starken Schwankungen steigt der Kaffeepreis seit 2002, wobei die Bauernfamilien immer weniger dabei verdienen. Aufgrund von Spekulationen und zunehmenden Billig-Produzenten, die große mechanisierte agroindustrielle Kaffeeplantagen besitzen, werden so die kleineren Bauern vom Markt verdrängt.
Für fair gehandelten Kaffee, der mit dem Fairtrade-Siegel deklariert wird, gelten feste Standards, die in 26 Ländern für 330 Kaffeekooperativen und somit für 444.000 Kleinbauernfamilien gelten. Neben festen Mindestpreisen und langfristigen Handelsbeziehungen zu gleich bleibend fairen Konditionen ist vor allem kein Zwischenhändler vorgesehen. Zu den weiteren Standards zählt zum Beispiel das Verbot von Zwangs- und ausbeuterischer Kinderarbeit sowie die Einhaltung internationaler Arbeitsschutzabkommen - beispielsweise dass der Kaffeebauer im Besitz einer Sozialversicherung ist. Fairtrade setzt sich außerdem für eine nachhaltige Entwicklung von Ökologie, Bildung und Frauenförderung ein. Zudem wird ein umweltverträglicher Anbau ohne Pestizide gefördert.
Bekannte Hersteller von fair gehandeltem Kaffee sind unter anderem GEPA und Coffee Circle, wobei der Kaffee von Coffee Circle nicht das Fairtrade Siegel trägt, sondern das Direct Fair Trade Label.
Auf unserem Marktplatz findest du auf einem Blick Fairtrade Kaffee hier.

Bio-Kaffee

Oftmals wird Fairtrade-Kaffee dem Bio-Kaffee gleichgesetzt. Doch wie schon beschrieben, setzt sich Fairtrade für einen umweltverträglichen Anbau ein, das bedeutet jedoch nicht, dass der Kaffee automatisch Bio ist. Beim Anbau von Bio-Kaffee ist der Einsatz von Pestiziden verboten. Zudem soll der Kaffeeanbau keinen zerstörerischen Eingriff in die Natur darstellen. Das heißt es werden Maßnahmen zur Verhinderung von Bodenerosionen getroffen. Wird der Kaffee im Schatten umstehender, großer Bäume angebaut, kann ein Teil des natürlichen Lebensraumes erhalten bleiben, was mit einer höheren Artenvielfalt einhergeht. Da die Reifezeit durch diese Art des Anbaus länger ist, sind viele Bauern dazu übergegangen, die umstehenden Bäume zu roden, sodass der Kaffee in größeren Monokulturen angebaut werden kann, was wiederum zu einer höheren Schädlingsanzahl und somit zum Pestizideinsatz führt. Beim Bio-Anbau wird das verhindert und der Boden durch Artenvielfalt fruchtbar gehalten.

Für biologisch angebauten Fairtrade-Kaffee erhalten die Bauern, die der Fairtradekooperation angehören, einen höheren Mindestpreis, da die Mehrkosten der Bioproduktion berücksichtigt werden und um einen Anreiz für die Umstellung auf Bio zu schaffen.

Bio-Kaffee wird unter anderem von GEPA, Coffee Circle und dennree angeboten. Guten Genuss!