WeGreen is green

Auch wenn WeGreen ein noch sehr kleines Startup-Unternehmen ist und demnach von einem Nachhaltigkeitsbericht absieht, möchten wir heute einmal vorstellen, wie grün wir uns verhalten. Dabei geht es nicht nur um das Unternehmen WeGreen, sondern auch um das, was WeGreen ausmacht, nämlich das Team. In einem großen Betrieb, welches einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, wird normalerweise nicht auf sein Personal eingegangen, es sei denn es geht um soziale Verantwortung. Doch bei einem "Green & Social Business" ist es natürlich Grundvoraussetzung, dass das Team hinter der Idee steht. Alle WeGreen'er versuchen selbst einen nachhaltigen Lebensstil zu leben und sind der Überzeugung, dass mittel- bis langfristig nur ein nachhaltiger Lebensstil die Voraussetzung für privaten, unternehmerischen und gesellschaftlichen Erfolg darstellt. 

Transparenz

WeGreen hat das Ziel nachhaltiges Verhalten bei Konsumenten und Unternehmen zu fördern. Dieses Ziel verfolgen wir, indem wir Transparenz schaffen und informieren. Wir sind davon überzeugt, dass Transparenz zu nachhaltigen Kaufentscheidungen und einer sozialeren und ökologischeren Wirtschaftsform führt. Da wir Transparenz von anderen einfordern, müssen wir selbst auch transparent sein. Deshalb kommunzieren wir unsere Ziele, Methodik und Werte offen. Jeder kann sehen, wie wir arbeiten, wer unsere Quellengeber sind und wie sich die Nachhaltigkeitsampel zusammensetzt. Für die Berechnung der Ampel nehmen wir keine eigenen Bewertungen vor. Wir sammeln alle verfügbaren und relevanten Nachhaltigkeitsinformationen zu einzelnen Produkten und deren Herstellern automatisiert und geben sie in gebündelter Form als Ampel wieder.

Ökologie

WeGreen ist in der Gründerwerkstatt der Beuth Hochschule Berlin ansässig. Die Gründerwerkstatt ist ein Start-up-Inkubator, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds. Die Gründerwerkstatt wird gemeinschaftlich geteilt, sowohl die Büros, als auch die Küche. Durch den Einfluss des WeGreen-Teams wurden dort bereits die Heißgetränke auf fair hergestellten Biotee -und Kaffee umgestellt. Die Beuth Hochschule bezieht außerdem seinen Strom von einem Ökostrom-Anbieter. Die WeGreen-Server werden ebenso mit Ökostrom betrieben. Außerdem arbeiten wir nahezu papierlos, so dass ein Papierverbrauch so gut wie nicht stattfindet. Bezüglich der WeGreen'er wurde bereits angemerkt, dass alle versuchen, selbst einen nachhaltigen Lebensstil zu leben. Neben einer achtsamen Ernährung und den Konsum von ökologisch und fair hergestellten Produkten fahren wir überwiegend mit dem Fahrrad ins Büro, denn ein Auto besitzt keiner von uns.

Ökonomie

WeGreen ist ein Social-Impact-Business. Wir verstehen uns als Unternehmen das soziale und nachhaltige Ziele verfolgt. Als Unternehmen müssen wirtschaftlich arbeiten, jedoch ist Profitmaximierung nicht der Zweck, sondern das Mittel zum Zweck, nämlich unsere sozialen und nachhaltigen Ziele zu erreichen. Im Falle eines Zielkonflikts entscheiden wir uns für das "Social" und gegen das "Business". Deshalb achten wir bei der Auswahl unserer Partner und Investoren darauf, dass sich diese mit den Zielen von WeGreen identifizieren. 
Geld arbeitet und hat einen großen Hebel, daher hat WeGreen sein Konto bei der GLS-Bank. Als erste sozial-ökologische Universalbank zielt GLS darauf ab, nachhaltige, individuelle und gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Die GLS-Bank investiert das angelegte Geld seiner Kunden sinnstiftend und transparent.

Soziales

WeGreen hat einen erheblichen Social Impact, denn täglich informieren wir zehntausende Menschen über die Nachhaltigkeit von Produkten, Herstellern und Unternehmen. Wir unterstützen die Konsumenten in ihrer nachhaltigen Kaufentscheidung und das hat wiederum eine enorme Hebelwirkung, die wir damit ausüben. Hat das vom Kunden gewünschte Produkt eine rote Ampel, so empfehlen wir die grünen Alternativen, die eher gekauft werden als die roten.
Der Social Impact ist das, was WeGreen ausmacht und warum die Idee entstanden ist und schließlich umgesetzt wurde. Denn wir möchten es jedem Menschen ermöglichen sich ganz einfach über ökologisch und fair produzierte Güter zu informieren und diese zu kaufen. Die endlose Informationssuche und das Zurechtfinden im Siegeldschungel soll ein Ende haben. 
WeGreen wurde bereits dreimal von dem Rat für Nachhaltige Entwicklung als nachhaltiges Projekt ausgezeichnet. 
Mehrere Mitarbeiter von WeGreen haben am BeNIN-Projekt des Sustainum Instititut für zukunftsfähiges Wirtschaften Berlin teilgenommen. Das Projekt BeNIN begleitet KMU bei der Erstellung von Maßnahmeplänen und Handlungskonzepten, die die Innovationsfähigkeit und die Nachhaltigkeitsperformance der KMU fördern bzw. erhöhen. 

Doch nicht nur Formen von Weiterbildung wie diese, sondern auch eine Umsetzung einer fairen Work-Life-Balance unterstützen wir. Neben flexiblen Arbeitszeiten und -orten und einem grünen Arbeitsplatz bekochen wir uns unter dem Stichwort wesuppe einmal die Woche. Außerdem nutzen wir aktive und sportliche Pausen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. So verbringen wir beispielsweise im Sommer unsere Mittagspausen draußen im Park und spielen dort ein paar Tischtennis-Sessions. Auch unsere Gymnastikbälle nutzen wir nicht nur für Corporate Identy Zwecken, sondern auch mal für Dehnungsübungen zwischendurch. :-)


Außerdem haben wir den wefriday eingeführt, in dem wir jeden Freitagnachmittag die "rechte Gehirnhälfte im room for creativity anknipsen". Jeder ist herzlich eingeladen, ob andere Teams aus der Gründerwerkstatt oder jemand von außerhalb. Wir stellen uns gegenseitig Erwähnenswertes vor oder lassen uns von Vorträgen inspirieren. Die Themen reichen dabei von achtsamer Ernährung über Möglichkeiten der Meditation oder "einfach mal abschalten" bis hin zu Buchtipps. Nach einer ereignisreichen Woche schafft der wefriday so eine Atmosphäre des Gedanken- und Ideenaustausches.