RepRisk® - Reputational Risk Radar bei WeGreen integriert

Seit dieser Woche ist der RepRisk® Reputational Risk Radar bei WeGreen integriert. RepRisk überprüft täglich tausende unabhängige Quellen in 13 Sprachen auf Berichte, in denen Unternehmen zu Umwelt-, Menschenrechts-, Arbeitsrechts- und Corporate Governance-Themen kritisiert werden. Typische Vorwürfe umfassen: Umweltverschmutzung, Greenwashing, Missachtung von Menschenrechten, Zwangsumsiedlung, Zwangs- und Kinderarbeit, Korruption, Betrug, kontroverse Produkte und andere Rechtsverstöße. 



Die Kritik wird zusammengefasst, analysiert und bewertet. Der RepRisk Index (RRI) ist eine Quantifizierung der Risiken und erlaubt es, kontroverse Firmen zu identifizieren. Der RRI spiegelt nicht die tatsächliche Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen wider, sondern deckt lediglich die negative Kritik ab. Der RRI ist somit ein Risikomass und keine Nachhaltigkeitsbewertung. 

Der Peak RRI ist ein Mass für die Umwelt- und Sozialrisiken eines Unternehmens und lässt sich wie folgt interpretieren: 0 – 24 = geringes Risiko (grün) z.B. für Weleda, 25 – 49 = mittleres Risiko (gelb) z.B. Unilever, 50 – 74 = hohes Risiko (rot) z.B. Nestlé, 75 – 100 = sehr hohes Risiko (rot) z.B. Tokyo Electric Power (TEPCO). Das Online-Tool RepRisk wird hauptsächlich von Banken, Fondsmanagern und Pensionsfonds verwendet. Diese Quelle gilt bei uns als „hart“, sofern mindestens fünf Medienberichte vorliegen und der Peak RRI höher als 24 ist. Damit fließt die Quelle dreifach in die Nachhaltigkeitsampel ein, ansonsten zweifach. Genaueres zur Methodik der Nachhaltigkeitsampel findet ihr auf unserer Methodik-Seite

Mit RepRisk haben wir deben den klassischen Nachhaltigkeitsbewertung jetzt ein noch umfassendere Bewertung über die Reputation von vielen tausend Unternehmen. Wir freuen uns auf die Parnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen und sind auf euer Feedback zu dieser Quelle gespannt. Falls euch noch weitere Quellen einfallen, die wir integrieren könnten/sollten, dann sagt uns einfach bescheid.