Glaubwürdige Corporate Social Responsibility (CSR) Kommunikation


Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die Herstellung eines grünen Images für Ihre Produkte und Dienstleistungen den Marktwerkt des Unternehmens erheblich steigern kann. Das spiegelt sich nicht nur in den Verkaufszahlen der Firmen, sondern auch in der Wahrnehmung und Zufriedenheit der Konsumenten wider.

Ein grünes Image entsteht hierbei nicht nur durch die Umsetzung eines konkreten Nachhaltigkeitskonzeptes, sondern vor allem über dessen Kommunikation. Im besten Fall  handelt es sich hierbei um zwei Seiten  ein- und derselben Medaille.  Nachhaltigkeitsbemühungen nicht öffentlich zu machen ist nicht mehr zeitgemäß und wenig förderlich. Seinem Unternehmen einen grünen Anstrich zu verpassen und gleichzeitig die Umwelt zu belasten oder Arbeitnehmer in Entwicklungsländern zu Niedriglöhnen beschäftigen, bedeutet seine Kunden hinters Licht zu führen. Letzteres führte besonders in der ersten Zeit des grünen Image-Brandings zu bekannten Greenwashing-Skandalen.  Man denke nur an die Greenwashing-Kampagne von BP, ihre gelb-grüne Blume und ihre hilflosen und mageren Maßnahmen die Ölkatastrophe im Golf von Mexico zu bekämpfen.

Die Aufdeckung derartiger  Skandale durch Greenpeace, der Verleihung des goldenen Windbeutels oder der Greenwashing-Award der WWF-Jugend lässt viele Menschen zunehmend skeptisch gegenüber positiver CSR-Kommunikation. Die Nachhaltigkeitskommunikation hat Teile  ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt, obwohl eben genannte Instanzen eine Kontrollfunktion darstellen um zukünftiges, grünes Werben ohne Substanz zu verhindern.

Positive Nachhaltigkeitsperformance kommt beim Verbraucher durch anerkannte Auszeichnungen, wie z.B. dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis an, negative Schlagzeilen durch alle möglichen Kanäle.  Die teuer erstellten Nachhaltigkeitsberichte auf den Unternehmensseiten klickt jedoch kaum einer mehr an.

 Antonia Unger ist gerade dabei zu diesem Thema eine interessante Studie zum Thema Glaubwürdigkeit von CSR-Kommunikation durchzuführen. Dabei geht es vor allem um das WIE.

Wie muss Corporate Social Responsibilty – Kommunikation gestaltet sein um beim Empfänger glaubwürdig zu wirken? Die Studie konzentriert sich dabei auf die Untersuchung von Kontext und Inhalt:

·         Wo sollen CSR-Berichte veröffentlicht werden?
·         Wirken Sie auf unabhängigen Webseiten glaubwürdiger?
·         Welche Themen werden inhaltlich im Bericht verarbeitet?
·         Wie transparent und selbstkritisch ist der Bericht?

Zu viel über die einzelnen unabhängigen Variablen kann ich an dieser Stelle jetzt nicht verraten. Die Studie befindet sich noch im Stadium der Datenbeschaffung. Daher unsere Bitte an Euch, seid der Autorin bei der Datenbeschaffung behilflich.

Macht bei dieser Umfrage mit, der Test nimmt nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch:.

www.q-set.de/q-set.php

Ihr bekommt nach dem Zufallsprinzip einen von sechs kurzen Texten vorgelegt und anschließend Fragen zu seiner bei Euch geweckten, oder auch nicht, Glaubwürdigkeit  gestellt.

Wir warten gespannt auf das Ergebnis der Studie und werden natürlich darüber berichten.