3 neue Quellen bei WeGreen! EIRIS, Goodguide und Corporate Critic...

Wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass WeGreen gleich 3 besonders umfangreiche und genaue Quellen neu an Bord hat. Die Eiris Foundation, mit ihrer Initiative YourEthicalMoney.org, Goodguide.com und Corporate Critic.

3 neue Quellen, das sind über 3000 Bewertungen und über 1000 neue Unternehmen in unserem Datenbestand. Damit kommen wir unserem Ziel, das riesige Thema Nachhaltigkeit im Alltag einfach zu integrieren, ein Stückchen näher.

Alle drei CSR-Informationsquellen fließen stärker gewichtet in unsere Nachhaltigkeitsampel ein. Wie Ihr auf unserer Methodikseite nachlesen könnt, stellen wir eine Menge Anforderungen an unsere Quellen. Von diesen Anforderungen hängt ab, ob die Quelle überhaupt als solche aufgenommen wird bzw. wie stark ihr Gewicht auf die Ampelfarbe ausfällt. EIRIS, Goodguide und Corporate Critic erfüllen sehr umfangreich unsere Kriterien und erhalten von uns daher ein stärkeres Gewicht.



Die EIRIS Foundation ist eine unabhängige Non-profit Organisation und gilt als führende Rating-Institution im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertungen. EIRIS bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Performance von Unternehmen, primär für Finanzmärkte, Investoren und Pensionsfonds. Forscherteams bewerten rund 3.000 Unternehmen weltweit. Die Forschung basiert dabei auf einem Stakeholder orientierten Prozess, der die Meinungen von Investoren, NGOs, Wissenschaftlern und Unternehmen berücksichtigt.

Yourethicalmoney.org ist eine Initiative der EIRIS Foundation, die Unternehmen aus dem Finanzbereich bewertet. Die Nachhaltigkeitskriterien beinhalten verschiedene Themen wie "Grüne/ Ethische Produkte“, "Ethische Versicherungen“, "Verantwortliche Darlehensvergabe“, "finanzielle Ausgrenzung“, "Umweltaspekte“, "CO2 Neutralität“ und "Chancengleichheit“. Darüber hinaus wird bspw. der Anteil von Frauen im Vorstand ermittelt oder das Spendenaufkommen im Vergleich zum Profit.



Im Gegensatz zu EIRIS bewertet Goodguide nicht nur Finanzunternehmen, sondern Konzerne verschiedener Branchen und kommt zu der Gesamtbewertung über eine Produktanalyse.

Goodguide ist ein "For Benefit" Unternehmen aus den USA, mit dem Ziel Konsumenten reichhaltige Informationen über Umweltauswirkungen und Sozialverhalten von Konzernen zu veranschaulichen. Eine Expertenjury bewertet Unternehmen und Ihre Produkte jeweils getrennt mit einem Punktesystem von 1 (sehr schlecht=rot) bis 10 (sehr gut=grün) mit der dazugehörigen Farbe gekennzeichnet und zum besseren Vergleich in Branchen unterteilt. Goodguide analysiert hierbei Umweltaspekte wie die Fähigkeit Umweltprobleme zu lösen, die Ressourcennutzung und ihre Umweltauswirkungen, sowie soziale Aspekte, wie die Auswirkungen ihrer Aktivität auf Arbeitnehmer und Verbraucher. Für die Bewertung werden zwei Arten von Indikatoren bzw. Quellen genutzt. Zum einen sogenannte Performance Indikatoren die auf Fakten im Zusammenhang mit der realen Welt und deren Auswirkungen basieren und zum anderen Informationen aus Berichten die im Zusammenhang mit den öffentlichen Zusagen und Praktiken des Konzerns stehen. Erstere beinhalten quantitative Metriken wie Treibhausgas-Emissionen pro Dollar Umsatz, Arbeitsunfälle pro eine Million Arbeitsstunden, Zertifizierungen und Auszeichnungen (z.B. ISO 14001), Statistiken (z. B. Anzahl der Kontroversen oder Geldbußen für mangelnde Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen). Mit einbezogen werden auch die Transparenz und öffentliche Zugänglichkeit dieser Daten. Bei den Produktbewertungen gibt es auch eine Kategorie zu gesundheitlichen Aspekten, wie die Auswirkungen auf die Gesundheit der Konsumenten und Mitarbeiter durch die chemische Zusammensetzung des Produktes oder Verfahrens Herstellungsprozess. Alle Bereiche fließen gleichgewichtet in die Gesamtbewertung und bilden den „Product Average Score“, den wir in unserer Ampel zitieren.



Unsere dritte neue Quelle, Corporate Critic untersucht und unterteilt ebenfalls die Konzerne in Branchen. Im Gegensatz zu Goodguide werden von Ihrem Forschungsteam Berichte bzw. Informationssammlungen analysiert, von denen sie mit einer komplexen Methodik auf die Nachhaltigkeit der Unternehmen schließen. Nach dieser Methode hat auch die Reputation des Konzerns einen wichtigen Stellenwert.

Corporate Critic ist eine Initiative der Ethical Consumer Research Association, die Corporate Social Responsibility Datensätze von über 25.000 Unternehmen analysiert und bewertet. Untersucht werden Nachhaltigkeitsinformationen sowohl von großen, multinationalen, börsennotierten Konzernen als auch von kleinen, privaten Betrieben. Corporate Critic sammelt und wertet Informationen aus fünf Hauptbereichen: Umwelt mit den Kategorien Klimawandel, Umweltverschmutzung und Giftausstöße, Einhaltung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Atomkraft und Erstellung von Umweltberichten; Personen mit den Kategorien Menschenrechte, Arbeitnehmerrechte, verantwortungsloses Marketing und Lieferkettenmanagement; Tiere mit den Kategorien Tierversuche, Massentierhaltung und weitere Tierrechte; Politik mit den Kategorien Gentechnik, Anti-soziale Finanzierungen und weitere Politische Aktivitäten und Produkt Nachhaltigkeit mit den Kategorien Bio, Fairtrade und weiteren Nachhaltigkeitsmerkmalen. Die Informationen stammen aus über 100 Publikationen von renommierten NGOs, CSR-Reports und vielen anderen Quellen. Experten fassen die wichtigsten Daten in einem übersichtlichen Text zusammen und vergeben den sogenannten Ethiscore getrennt, jeweils für Unternehmen von 1 bis 15 (0-4= sehr schwach, 5-8= schwach; 9-11= durchschnittlich und 12-15= gut) und für Produkte von 1 (sehr schlecht) bis 20 (sehr gut).

EIRIS, Goodguide und CorporateCritc sind drei sehr seriöse und umfangreiche Quellen. Wir freuen uns sie dabei zu haben, geben uns damit aber noch nicht zufrieden. 

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen CSR-Informationsquellen, um die Qualität und auch Quantität unserer Nachhaltigkeitsampel zu erhöhen. Momentan bearbeiten wir Stiftung Warentest und den Dow Jones Sustainability Index.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

CSR-Ratings – bloßes greenwashing oder Garant für mehr Transparenz und unternehmerische Nachhaltigkeit? Diskutieren Sie mit, auf der imug-Jubiläumstagung!

Es ist mal wieder soweit. Auf der 20-jährigen Jubiläumstagung des Instituts für Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) der Leibnitz Universität Hannover soll es um nichts Geringeres gehen, als um das Spannungsverhältnis zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen.



Aber bleiben wir realistisch! Viele Fragen bleiben offen:
  • Gibt es in der Unternehmenspraxis überhaupt so etwas wie Corporate Social Responsibility, oder handelt es sich dabei lediglich um ein Theoriekonzept?
  • Können Unternehmen bei der Realisierung ihrer ökonomischen Interessen, Rücksicht auf gesellschaftlichen Erwartungen nehmen?
  • Und welche Rolle spielen dabei insbesondere CSR-Ratings oder die Macht der Konsumenten und Investoren?
  • Bedarf es im CSR-Bereich insgesamt mehr Transparenz und verbindliche Auflagen für Unternehmen und sollten positive Entwicklungen eigentlich nicht belohnt werden?
Die imug-Tagung „CSR-Ratings. Auf dem Weg zu mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit“ sucht nach Antworten auf diese Fragen. Die Veranstaltung ist interdisziplinär ausgerichtet. Die Teilnehmer reichen von renommierten Wissenschaftlern aus den Bereichen Marketing, Nachhaltigkeit, Konsum- und Finanzmärkte, über Vertreter aus Wirtschaft und Politik, bis hin zu unabhängigen Experten, Journalisten und Mitgliedern von Verbraucherinitiativen, Umwelt- und Menschenrechtsverbänden. Die WeGreen UG wird von unserem Gründer und Geschäftsführer Maurice Stanszus vertreten.

Die Jubiläumstagung findet am 19. Oktober 2012 von 10:00 – 16:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Alten Rathhaus, in der Karmaschstraße, in Hannover statt. Anschließend gibt es ab 19:00 Uhr Party und es wird gefeiert!

Achtung: Die Teilnahme ist kostenpflichtig und das Platzangebot begrenzt. Nähere Informationen zur Anmeldung, zu eventuellen Zimmerreservierungen, sowie zum Tagungsablauf und zu den Teilnehmer finden Sie hier:

Wenden sich zur Anmeldung direkt an Denise Nordhorn, telefonisch unter: 0511 121960; oder per Email unter: nordhorn@imug.de.

Wir freuen uns, Sie auf dem imug-Jubiläumsevent zu begrüßen! 

Chinas Bevölkerung hat die Faxen dicke – Proteste für Klima- und Umweltschutz im „Reich der Mitte“

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Apokalyse, Abode of Chaos

In letzter Zeit fallen Zukunftsprognosen über Klimawandel und Umweltschutz meist düster aus, wenn sie nicht gleich Weltuntergangsszenarien herauf beschwören. 

Auch an mir geht die Schwarzmalerei nicht spurlos vorbei. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Weltklima kurz vor dem Kollaps steht, sollte sich nichts Grundlegendes verändern.

Und wer trägt die Verantwortung? Natürlich - wie immer die Anderen. Allen voran die Regierungen der Nationalstaaten, die es versäumen, Lösungen für globale Herausforderungen durch postnationales Denken zu entwickeln. Das Motto der globalen Umweltpolitik könnte bis dato lauten: „immer wieder das Gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten“; also ein Beispiel par excellence für Albert Einsteins Definition von Wahnsinn.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und ausgerechnet China, einer der Prototypen für (Umwelt-)Skandale schlechthin, hat in puncto Umweltschutz das Potential zum neuen Hoffnungsträger. Denn im autoritären China scheint sich das Undenkbare zu vollziehen: Die soziopolitische Emanzipation der lange zum Stillschweigen verdammten chinesischen Bevölkerung.

Tatsächlich haben Teile der chinesischen Bevölkerung begonnen, die mit einer ungebremsten Industrialisierung einhergehende Umweltbelastung öffentlich anzuprangern. Seit Anfang Juli werden die Proteste in der Provinz Sichuan immer heftiger. Zehntausende Bewohner der südwestchinesischen Stadt Shifang verlangen nach effektiven Maßnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit. Teilweise mit militanten Mitteln. Der Grund ihres Aufbegehrens ist der geplante Bau einer Fabrik für Schwermetalle in ihrer Nähe. Sie befürchten eine drastische Zunahme der Umweltbelastung, mit fatalen Folgen für sich und nachkommende Generationen. Ihre Ängste scheinen sich zu bestätigen. Bereits jetzt überstiegen die Kosten für die Folgen der Umweltverschmutzung die Gewinne der boomenden Wirtschaft. Und Krebs ist mittlerweile die häufigste Todesursache in urbanen Regionen.

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Industriegebiet in China

Aber wie reagiert die autoritäre Führung in Peking auf die wütenden Proteste? Auf eine für die Vergangenheit eher untypische Weise. Die chinesische Regierung musste sich dem Druck der Straße beugen und ihr Bauvorhaben aufgeben. Seit einem Jahr häufen sich die so genannten „grünen Revolten“ und jedes Mal knickt die Regierung vor dem Protest ihrer Bevölkerung ein. Sie weiß sie muss handeln und sie muss die Forderungen der Demonstranten mit einbeziehen, soll doch vermieden werden, dass die „grünen Revolten“ in einer Revolution münden.

Diese Entwicklungen sind relativ neu für China. Im „Land der Mitte“ befinden sich die Bereiche Wirtschaft und Ökologie in einem konfliktiven Spannungsverhältnis: der eine kann sich nur auf Kosten des anderen entwickeln. Doch die chinesische Bevölkerung hat nun offensichtlich genug vom Prinzip Profit Over People. Sie will die Bedrohung der Lebensqualität nicht mehr hinnehmen. Lange genug wurde sie auf dem Altar der Wirtschaft geopfert. Mit ihrem Protest leistet sie aktiv Widerstand gegen Pekings Wirtschaftspläne und letztendlich auch gegen den autoritären Führungsstil.

Entgegen aller Erwartungen besteht also doch noch Grund zur Hoffnung. Auch, da sich China zu einem der führenden Länder im Bereich der Regenerativen Energien mausert. Die Führung in Peking hat erkannt, dass eine Diversifikation der Energiegewinnung für ihren Machterhalt unabdingbar ist. Aber auch um die eigene Energiesicherheit mittel- und langfristig zu gewährleisten und um den Auswirkungen des globalen Klimawandels entgegen zu wirken. 

Welche Rückschlüsse lassen sich aus den Entwicklungen in China, für das Land ziehen, das sich gerne als die „Avantgarde der Klimaschoner“ wähnt? OK, zugegebenermaßen sind wir in Deutschland von chinesischen Verhältnissen weit entfernt. Desweiteren ist die Energiewende bereits beschlossene Sache und in vollem Gange. Könnte man meinen. Oder etwa nicht? Der Geschäftsführer beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Roger Kohlmann, ist diesbezüglich wenig optimistisch. Er nannte das Vorhaben der schwarz-gelben Bundesregierung ein Projekt, das noch komplizierter sei als die deutsche Wiedervereinigung. Und das Cicero-Magazin kommentierte: „blühende Landschaften sollte man deshalb in nächster Zeit besser nicht erwarten“.

Ganz ehrlich, für eine erfolgreiche Realisierung der Energiewende sind Kreativität und neues Denken erforderlich. Und gerade daran scheint es der gegenwärtigen Regierung kräftig zu mangeln. Anstelle eines Masterplans zur Energiewende, befinden sich CDU und FDP in heftigen Grabenkämpfen, was bereits an der (Nicht-)Förderung der deutschen Solarbranche abzulesen ist.

Aber wie ist es um die deutsche Bevölkerung bestellt. Füllen die Massen bereits die Straßen und zwingen Angela Merkel auf ihre Worte Taten folgen zu lassen? Klar, es gibt vereinzelte Protestaktionen. Zu erwähnen sind natürlich die Antiatomkraftbewegung, der die Menschheit viel zu verdanken hat, und vielleicht Compact, deren Mitglieder sich ab und an über das Prinzip des „Sofaaktivismus“ hinaus auf die Straße wagen. Für Massenproteste scheint die deutsche Bevölkerung schwierig zu mobilisieren und insgesamt zu phlegmatisch. 

Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung nachhaltig zu konsumieren umso wichtiger. Denn das kann jeder. Und es geht vom Sofa aus. Es ist nicht nur bequem, sondern zum Glück auch ungefährlicher, als zu protestieren. Außerdem kann dieses Prinzip auf jeden x-beliebigen Wirtschaftssektor angewandt werden, auch auf den Energiesektor. Schlussendlich lässt sich die Natur des kapitalistischen Wirtschaftssystems nur durch die Kraft des moralisch handelnden Konsumenten bändigen. Und wenn sich die eigene Regierung in Untätigkeit übt, muss sich auch hierzulande die Bevölkerung als Avantgarde verstehen. Aber eben auf ihre Weise. Ganz wie in China.

Glaubwürdige Corporate Social Responsibility (CSR) Kommunikation


Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die Herstellung eines grünen Images für Ihre Produkte und Dienstleistungen den Marktwerkt des Unternehmens erheblich steigern kann. Das spiegelt sich nicht nur in den Verkaufszahlen der Firmen, sondern auch in der Wahrnehmung und Zufriedenheit der Konsumenten wider.

Ein grünes Image entsteht hierbei nicht nur durch die Umsetzung eines konkreten Nachhaltigkeitskonzeptes, sondern vor allem über dessen Kommunikation. Im besten Fall  handelt es sich hierbei um zwei Seiten  ein- und derselben Medaille.  Nachhaltigkeitsbemühungen nicht öffentlich zu machen ist nicht mehr zeitgemäß und wenig förderlich. Seinem Unternehmen einen grünen Anstrich zu verpassen und gleichzeitig die Umwelt zu belasten oder Arbeitnehmer in Entwicklungsländern zu Niedriglöhnen beschäftigen, bedeutet seine Kunden hinters Licht zu führen. Letzteres führte besonders in der ersten Zeit des grünen Image-Brandings zu bekannten Greenwashing-Skandalen.  Man denke nur an die Greenwashing-Kampagne von BP, ihre gelb-grüne Blume und ihre hilflosen und mageren Maßnahmen die Ölkatastrophe im Golf von Mexico zu bekämpfen.

Die Aufdeckung derartiger  Skandale durch Greenpeace, der Verleihung des goldenen Windbeutels oder der Greenwashing-Award der WWF-Jugend lässt viele Menschen zunehmend skeptisch gegenüber positiver CSR-Kommunikation. Die Nachhaltigkeitskommunikation hat Teile  ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt, obwohl eben genannte Instanzen eine Kontrollfunktion darstellen um zukünftiges, grünes Werben ohne Substanz zu verhindern.

Positive Nachhaltigkeitsperformance kommt beim Verbraucher durch anerkannte Auszeichnungen, wie z.B. dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis an, negative Schlagzeilen durch alle möglichen Kanäle.  Die teuer erstellten Nachhaltigkeitsberichte auf den Unternehmensseiten klickt jedoch kaum einer mehr an.

 Antonia Unger ist gerade dabei zu diesem Thema eine interessante Studie zum Thema Glaubwürdigkeit von CSR-Kommunikation durchzuführen. Dabei geht es vor allem um das WIE.

Wie muss Corporate Social Responsibilty – Kommunikation gestaltet sein um beim Empfänger glaubwürdig zu wirken? Die Studie konzentriert sich dabei auf die Untersuchung von Kontext und Inhalt:

·         Wo sollen CSR-Berichte veröffentlicht werden?
·         Wirken Sie auf unabhängigen Webseiten glaubwürdiger?
·         Welche Themen werden inhaltlich im Bericht verarbeitet?
·         Wie transparent und selbstkritisch ist der Bericht?

Zu viel über die einzelnen unabhängigen Variablen kann ich an dieser Stelle jetzt nicht verraten. Die Studie befindet sich noch im Stadium der Datenbeschaffung. Daher unsere Bitte an Euch, seid der Autorin bei der Datenbeschaffung behilflich.

Macht bei dieser Umfrage mit, der Test nimmt nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch:.

www.q-set.de/q-set.php

Ihr bekommt nach dem Zufallsprinzip einen von sechs kurzen Texten vorgelegt und anschließend Fragen zu seiner bei Euch geweckten, oder auch nicht, Glaubwürdigkeit  gestellt.

Wir warten gespannt auf das Ergebnis der Studie und werden natürlich darüber berichten.

Why CSR? - Reine Imagepfelge oder wahrhaftige unternehmerische Verantwortung? Diskutieren Sie mit uns!


Auf dem Event „Zukunft 26000“ in der Schweisfurth-Stiftung München dreht sich mal wieder alles um die Modewörter CSR und Nachhaltigkeit. Doch handelt es sich dabei lediglich um unternehmerisches Phrasendreschen und sinnentleerte Imagepfelge? Wie ist es insbesondere um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen bestellt?
Maurice Stanszus von WeGreen möchte dieser Frage nachgehen und mit Ihnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft über den (Un)sinn solcher Begriffe diskutieren.
Kommen Sie dazu am Donnerstag, den 12. Juli 2012, zur Veranstaltung „Zukunft 26000 - Nachhaltigkeit und CSR – Ethik oder Image?“

Die Veranstaltung findet in der Schweisfurth-Stiftung, Südliches Schlossrondell 1, in 80638 München statt.
Als Podiumsgäste mit an der Diskussion beteiligen sich Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald (Vorstand Schweisfurth-Stiftung), Mark Weiland (WEILANDFILM), Moritz Delbrück (concern GmbH), Prof. Dr. Karlheinz Zwerenz (Hochschule München), Dr. Reinhold Reck (Zukunft 26000 GmbH) und Maurice Stanszus (WeGreen UG). 

Nachhaltigkeits-Rankings, Branchen-Analysen und Open Data

Das WeGreen Nachhaltigkeits-Ranking

Nutzer von WeGreen haben sich gewünscht, dass wir für die Bewertung der Nachhaltigkeits-Performance von Unternehmen nicht nur die Ampelfarben grün, rot und gelb vergeben, sondern auch innerhalb dieser Farben differenzieren.

Aus diesem Anlass gibt es nun pro Branche ein "Nachhaltigkeits-Ranking". 

Zum einen zeigen wir jetzt pro Unternehmen ergänzend zur Ampelfarbe eine Note an. Konsumenten können jetzt z.B. bei der Farbe grün zwischen einem "sehr gut" und einem "noch gut" unterscheiden.

Darüber hinaus sind die Unternehmen ab sofort im Branchenkatalog - erreichbar über den Navigationspunkt "Markencheck" - nach Nachhaltigkeit sortiert und mit einem Rang innerhalb einer Branche versehen.

WeGreen wird dadurch noch präziser und leichter verständlich!


WeGreen Branchen-Analyse der DAX-Konzerne

Welche Einwirkung haben die Ergebnisse am Finanzmarkt eigentlich auf die Nachhaltigkeitsbemühungen eines Großunternehmens? Und viel spannender, beeinflussen die Nachhaltigkeitsaktivitäten auch den unternehmerischen Erfolg am Aktienmarkt?

Um diese Fragen zu beantworten, hat das WeGreen Research Team für die 30 im Deutschen Aktienindex gelisteten Konzerne eine erste "Branchen-Analyse" erstellt. Wer dabei gut und wer schlecht abgeschnitten hat, können Sie hier nachlesen.

Wir werden ab sofort regelmässig für weitere Branchen Nachhaltigkeits-Analysen erstellen.


Wir untersützen Open Data

Wir freuen uns, wenn unsere Nachhaltigkeits-Rankings und Branchen-Analysen ein möglichst breites Publikum finden.

Aus diesem Grund unterstützen wir Open Data, also den freien Zugang zu Daten. Daher haben wir die von uns bereitgestellten Daten und Analysen unter die sogenannte Creative Common Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz gestellt.

Die kommerzielle Nutzung aller Nachhaltigkeits-Rankings und und Branchen-Analysen, z.B. die Publikation oder Weiterverwendung in Online- und Print-Publikationen sind demnach erlaubt und kostenfrei, sofern WeGreen als Quelle angegeben wird.

Um die Weiterverwendung zu vereinfachen, stehen die Nachhaltigkeits-Rankings als Excel-Datei zum Download bereit. Branchen-Analysen veröffentlichen wir ergänzend zur Web-Version in Form von PDF-Dokumenten!

Wir freuen uns, wenn Sie die Analyse lesen, weiterverarbeiten und teilen!

Bank & Ethik: Wie nachhaltig ist dein Konto?

Wie ernst nehmen die Banken es mit der Ethik und wo kommen die Zinsen auf deinem Bankkonto her? Atomstrom? Staudammprojekte? Waffenhandel? Großkonzerne die auf Shareholder Value achten und denen Kinderarbeit egal ist? Einen Überblick wie öko und sozial die Banken wirklich sind, findet ihr bei uns im Markenckeck


Steckt in ihrem Kontoauszug Atomstrom?Steckt in ihrem Kontoauszug Atomstrom?

Die UmweltBank und die Triodos Bank sind bei uns grün, ethisch und sozial. Wir haben unser Firmenkonto bei der GLS Bank. Der Wechsel ist ganz einfach und dann ist auch der Kontoauszug für die Umwelt gut.